Mo

20

Apr

2009

Der Weg is das Ziel! Interview mit I´m not a Band!

Was feines aus Leipzig hab ich heute für Euch...

I´m not a Band..

http://www.myspace.com/imnotabandmusic

Electronische Sounds die wirklich erfrischend neu klingen...

"Trainthoughts" gefällt mir sehr gut... auch erinnern mich manche töne etwas an meinen Gameboy... haha..

Find ich klasse.... aber auch die anderen Songs wie "Cool DJ", "Electrolin" usw. sind definitiv alle zum hinhören!!

Was ich sehr schön finde ist die Mischung aus hart weich klassich und new mit schönen Stimmen in den Mixer gehauen und dabei bewusst gewusst was rauskommt!

Das musste interviewt werden...

also lesen, hören, fühlen... :)

Viel spass...!

 

Freddy:

Seid wann gibt es euch denn?

Stephan:

Mich gibt es seit 1984 und Jana seit 1987. I’m not a Band aber gibt es seit nun genau einem Jahr, allerdings nicht in der heutigen Konstellation. Ich begann vor einem Jahr alleine Musik zu machen, nur ausgerüstet mit meinem Laptop, der Geige und meiner Stimme. Erst im Januar 2009 traf ich dann Jana.
Jana:

wir entdeckten schnell gemeinsame musikalische Interessen und Vorlieben. Nach ersten Treffen war schnell klar, dass wir gemeinsam weitermachen wollten, da es zu zweit mehr Spaß bringt, Musik zu machen und außerdem mehr Möglichkeiten bestehen, die ganzen Ideen musikalisch umzusetzen.

 


Freddy:

Aktuelle News.. Songs/Dates.. wo seid Ihr als nächstes?

Stephan:

Derzeit planen wir unsere erste Deutschlandtournee. Wir wollen gut rum kommen, vor allem die großen Städte mitnehmen (Termine werden, sofern nicht schon vorhanden, auf unserer Internetseite bekanntgegeben*) und vorrangig Clubs bespielen. Auch ins Ausland wollen wir bisschen schnuppern, so steht z.B. im Sommer ein Gig in Warschau im Club Saturator an. Unser Album und eine EP sind jetzt gerade fertig geworden und wir widmen uns jetzt vorrangig der weiteren Ausarbeitung des Live-Sets, aber es gibt auch einen neuen Song, den wir nur live performen als Zugabe bei Gigs.
* Die nächsten fixen Dates:
- 2.5. Atari Club, Leipzig
- 15.5. Absturz, Leipzig (im Rahmen der Pop-up-Messe)
- 26.6. Atomino Club, Chemnitz

Freddy:

Was inspiriert Euch?

Stephan:

Inspirationen gibt es viele. Bei der Inspiration spielt Musik von Künstlern, die wir persönlich gern hören natürlich eine große Rolle, weniger allerdings in dem Sinne, dass wir in die Fußstapfen der Künstler treten wollen, als dass in mir ein Verlangen entsteht, Musik selbst zu machen, zu der wir uns genauso begeistern können –auch wenn diese dann sehr verschieden klingen mag und bei der man dann nur wenig Einfluss zur ursprünglichen Inspiration feststellen kann. Aber auch Situationen können Inspirationen liefern. So entstand der Song „Trainthoughts“ tatsächlich, als ich auf einer 7-Stündigen Zugfahrt vom monotonen Rattern und den typischen Gedanken und Erlebnissen auf einer so langen Zugfahrt inspiriert war.
Jana:

Momente und Erinnerungen, die ich in mir trage und dann in Form von Texten zum Ausdruck bringen kann. Aber sicherlich auch das musikalische Gerüst, mit dem Stephan ankommt und zu dem dann textlich etwas passendes gefunden wird.

Freddy:
Mit wem würdet ihr gerne mal zusammen arbeiten?

Stephan:

Ich denke die Liste würde zu lang werden, denn es gibt unzählige Künstler, die ich genial finde und mit denen zusammenzuarbeiten eine riesen Ehre wäre. Ich würde mich aber schon sehr freuen, wenn bekanntere Künstler ihr Geschick an unseren Songs z.B. in Form von Remixes zeigen würden.
Jana:

Grundsätzlich schließe ich mich Stephan an. Es gibt große Künstler, mit denen ich auch gern zusammenarbeiten würde und einige, die man vielleicht auch nur kennenlernen möchte. Um zwei, drei zu nennen: Hot Chip, Postal Service und Dallas Green (City and Color).


Freddy:

Man sagt ja der weg ist das Ziel...wohin soll Euer weg noch führen?

Stephan:

Auf mich trifft der Spruch sehr zu, denn mein Traum war es immer, Musik zu machen und durch die Musik ein bisschen mehr von Deutschland oder gar von der gesamten Welt kennenzulernen. Mir geht es dabei weniger darum, groß Geld zu machen, als eben um den Prozess des Musizierens und der Freude, die Musik mit Publikum zu teilen. Da dies jetzt möglich ist sind wir schon mitten auf dem Weg, der mein Ziel war/ist. Wir hoffen aber mal in die Position kommen zu können, in der wir nicht nur unsere Instrumente und Equipment finanzieren können, sondern auch „überschüssiges“ Geld spenden können. Denn Musik soll Freude bringen, nicht materiellen Reichtum. Und diese Freude würde sie dann umso mehr bringen.
Jana:

Das hat sich Stephan doch jetzt grad ausgedacht (haha). Nein, ich sehe es so,w ie Stephan. Das sind unsere gemeinsamen Ziele, die wir haben und deshalb harmonieren wir auch so gut.


Freddy:

Worauf freut ihr euch am meisten wenn der Sommer wieder kommt?


Stephan:

Im Sommer ist Festivalzeit. Wir hoffen auch ein paar kleinere Festivals spielen zu können, erste Verhandlungen gibt es bereits. Spätestens nächstes Jahr denken wir defintiv auch auf Festivals mitmischen zu können. Abseits der Musik freue ich mich im Sommer auf schöne Tage am See, an denen das Lernen für Uni fast schon Spaß machen kann, wenn man gemütlich im Park oder am Strand liegen kann.
Jana:

Ich krieg vom Sommer leider nicht viel mit, da ich leider sehr viel arbeiten muss. Aber ich freue mich sicher auf die Stunden mit meine Freunden und meiner lieben Hündin Maja am See und in Parks.

Freddy:

Welches Eis esst ihr denn im Sommer am liebsten?

Stephan:

Ich bin nicht so der Eisesser. Wenn ich mal sehr selten Eis esse, dann eher die klassischen Sorten, wie Schoko, Vanille, Stracciatella etc.

Jana:

Ich liiiiiiiebe Eis und habe zu jeder Jahreszeit welches im Eisschrank. Wobei ich weniger auf Kugeleis, als auf Eis am Stiel stehe. „Hexenkerzen“ sind mega! Die machen mich zum glücklichsten Menschen der Welt.
Stephan: Es harmoniert nur zwischen uns, weil ich ihren Verbrauch von Hexenkerzen finanziere (haha).

Freddy:

Eine Eurer Musikalischen Jugendsünden!?

Stephan:

Ich fand mal als kleiner Junge Rednex cool. Das ganze beschränkte sich aber zum Glück nur auf ein paar Monate und hat keinerlei Einfluss auf meine musikalische Laufbahn genommen.
Jana:

Da gibt’s leider ne ganze Menge. Immerhin bin ich in den 90ern groß geworden. Ich war jung und wollte in die coolen Cliquen. Da kam man um N Sync und Aaron Carter nicht drum rum (betretenes Schweigen). Ich fürchte, das wird jetzt noch lange Diskussionen mit Stephan lostreten (haha).


Freddy:

Wo seht ihr euch in 10 Jahren...?

Stephan:

In 10 Jahren kann viel passieren. Ich hoffe zunächst, in 10 Jahren glücklich zu sein, wie auch immer das ausgestaltet sein sollte. Ich denke aber, dass es was mit Frau und Kind und erfüllender Arbeit zu tun haben müsste. In 10 Jahren noch Musik zu machen kann ich mir zur Zeit nicht vorstellen. Aber wer weiß, was kommt - gerade wenn man bedenkt, dass ich ursprünglich die Musik rein als Hobby angesehen habe und nicht mal Live-Auftritte in Erwägung gezogen habe.
Jana:

hoffentlich mit einem tollen Mann und so vielen Kindern, wie wir Myspaceaufrufe haben. Ich hätte gern Familie und mein eigenes Tattoo-Studio, gekoppelt mit einem Photostudio. Mit der Musik wird es hoffentlich nicht ganz vorbei sein. Aber wichtig ist, dass ich in 10 Jahren noch genauso viel Spaß am Leben habe, wie jetzt.

 

 

 

Ich Danke euch herzlich für Eure Zeit...

Ich hoffe wir treffen uns mal dann kann ich das auch live geniessen... ;)

Alles Gute und ich komm zum tättowieren...!!!haha... :)

Greetz die Freddy!

 

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